Soloworkshops
KURSORT & UNTERKUNFT
Der Kurs wird in einem schönen Haus in der Nähe von "La-Chaux-de-Fonds" im Schweizer Jura durchgeführt. Die Kursteilnehmer/innen werden in 2er und 3er Zimmern untergebracht (komplette Bettgarnitur, inkl. Bettwäsche vorhanden). Die Kursteilnehmer/innen erhalten täglich drei vollwertige und ausgewogene Mahlzeiten. Bei schönen Wetter kann im Freien getrommelt werden. Liebhaber/innen vom Reitsport werden begeistert sein, die Gastgeber-Familie züchtet auch Pferd.
KURSINHALTE & ANFORDERUNGEN
Im Basic Kurs werden folgende Elemente geübt: Exaktes rhythmisches Verständnis, Wirbeltechniken und Verschiebungen, Solokonzeption, Kommunikation mit den Basstrommeln und Zusammenarbeit mit Tanz. Zielsetzung ist nicht das Nachspielen traditioneller Soloabläufe, sondern die Entfaltung der technischen Möglichkeiten und des individuellen kreativen Potentials. Geübt wird sowohl im Plenum, wie auch in drei Kleingruppen zu vier Personen. Diese Form der Kleingruppen hat sich als ideal erwiesen, da sich zwei SpielerInnen gegenseitig in ihren solistischen Übungen unterstützen und ergänzen können, während die beiden Andern den Grundrhythmus halten (Djembe, Basstrommel). Der Djembe-Solo "Basic" Workshop richtet sich an TrommlerInnen mit sehr soliden Kenntnissen auf Djembe und Basstrommeln. Die Teilnehmer/innen erhalten nach der Anmeldung eine Liste von 5 Standard-Rhythmen, welche bis zum Kurs vorbereitet werden müssen (Djembebegleitungen, Appels und Basstrommelfiguren).
Im Advanced Kurs werden zusätzlich anspruchsvollere Übungen und Vorlagen erarbeitet. Zudem liegt der Schwerpunkt mehr im Bereich Musikalität. Der Advanced Kurs richtet sich an sehr erfahrene Spieler/innen. Solistische Vorkenntnisse sind erforderlich. Dieser Kurs kann nur bei genügend Anmeldungen von wirklich qualifizierten Trommlern/innen durchgeführt werden.
KOSTEN
Die Kurswoche kostet Fr. 880.- / Euro 550.- inkl. Unterkunft und Verpflegung. Wenigverdienende erhalten nach Absprache eine Preisreduktion.
12. DJEMBE-SOLO-"BASIC"-WORKSHOP
28. September - 04. OKTOBER 2008
Anreise: Sonntag (Nachmittag) / Abreise: Samstag (Morgen)Für Mittlere & Fortgeschrittene Trommler/innen.
12 Teilnehmer/innen. Freie Plätze: 0
SORRY, DIESER KURS IST LEIDER SCHON AUSGEBUCHT!
Bitte melde Dich, wenn du auf der Warteliste eingetragen werden möchtest.
Sende uns Deine Adresse und wir benachrichtigen Dich auch über zukünftige Projekte! Mail
13. DJEMBE-SOLO-"BASIC"-WORKSHOP
05.- 11. OKTOBER 2008
Anreise: Sonntag (Nachmittag) / Abreise: Samstag (Morgen)Für Mittlere & Fortgeschrittene Trommler/innen.
12 Teilnehmer/innen. Freie Plätze: 0
SORRY,
DIESER KURS IST LEIDER SCHON AUSGEBUCHT!
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6. DJEMBE-SOLO-"ADVANCED"-WORKSHOP
12.- 17. APRIL 2009
Anreise: Sonntag (Nachmittag) / Abreise: Samstag (Morgen)Für Fortgeschrittene Trommler/innen (auch Semiprofis und Profis).
12 Teilnehmer/innen. Freie Plätze: 2 (Stand 18.08.08)
FEEDBACK VON KURSTEINEHMERN/INNEN
Hallo die Niederlande,
ich bin soeben zurück von einem Workshop mit Stephan Rigert in der Schweiz und dachte ich schreibe grad mal einen kleinen Bericht für die Holländische "Djembe-Mailing-List":
Ich besuchte den "Djembe-Solo-Basic" Workshop, welcher Stephan Rigert seit einigen Jahren anbietet. Ziel des Kurses ist es, sich das Rüstzeug für den kreativen Umgang mit verschiedenen Solo-Techniken auf Westafrikanischen Djemberhythmen anzueignen. Es ging also nicht darum festgelegte traditionelle Solo-Patterns auswendig zu lernen, sondern die eigene Spieltechnik so zu verfeinern, dass eigene Ideen im Solospiel umgesetzt werden können. Schon im Vorfeld des Kurses erhielten die Teilnehmer/innen eine Liste mit Grundrhythmen, welche bis zum Kurs gut vorbereitet werden mussten (Djembe-Begleitstimmen und Basstrommeln). Der Workshop wird mit maximal 12 Teilnehmer/innen durchgeführt. Wir erhielten 5 Stunden Kurs pro Tag. Der Kurs begann jeweils im Plenum. Es wurden bestimmte Techniken erklärt, welche anschließend in drei Kleingruppen geübt und angewendet werden konnten. So erfährt jeder Teilnehmer ständig individuell, was er wirklich begriffen hat und wo er noch weiter üben muss. Wir übten alle wichtigen Systeme für das Djembe-Solo; Beat, Off-Beat, Verschiebungen, Sechzehntel, Zweiunddreißigstel, Triolen, Sextolen, Quartolen, Wirbel, Phrasierungen… Stephan nennt dies den "Baukasten". Wer sich die einzelnen Elemente ("Bauklötze") gut angeeignet hat, kann anschließend spielerisch damit umgehen und eigene Solos kreieren. Wir waren im Basic-Workshop alle noch sehr mit den einzelnen "Bauklötzen" beschäftigt. Im "Advanced-Workshop" wird dann mehr an der Musikalität gearbeitet. Stephan Rigert, hat das ganze "Baukasten-System" in seinem neuen Buch "Solotechniken für Handtrommler" beschrieben. Ich finde dass dieses Buch sehr nützlich ist um sich einen systematischen Überblick über die rhythmischen Möglichkeiten zu verschaffen. Auch für meine eigene Tätigkeit als Trommel-Lehrerin kann ich viel vom Lehrmittel Profitieren. Ich habe Stephan als einen sehr guter Pädagoge und angenehmen Menschen empfunden. Er ist sehr genau, was Technik und auch den energetischen Aspekt des Trommelns anbelangt. Er korrigiert kritisch, wenn der Rhythmus energetisch "schwächelt" oder nicht präzise gespielt wurde. Ein wichtiges Thema war auch das frei "Hand-zu-Handspielen" (also nicht abwechselnd rechts links die Pausen durchspielend, sondern nur die wirklich gespielten Schläge). Stephan meint, dass das Durchspielen der Pausen die Freiheit im Solo begrenzt und er hat auch mich davon überzeugen können. Es bedarf nun jedoch einiger Übung damit die neue Technik (ohne die Sicherheit des Durchspielens) im Solo-Spiel frei umgesetzt werden kann. Am vierten Tag kam eine Tänzerin in den Workshop, damit wir das Solieren zum Tanz üben konnten. Das ist eine Erfahrung nach welcher ich schon lange gesucht hatte und hier bot sich nun endlich die Gelegenheit. Die Tänzerin gab uns konkretes Feedback ob unser Solospiel beim Tanzen unterstützend wirkt oder nicht. Das war wirklich sehr hilfreich. Ich habe dieses (für mich) neue Element in einem Workshop als sehr wertvoll empfunden. Wenn man an einem Punkt angelangt ist, an welchem man nicht unbedingt noch mehr Rhythmen lernen möchte, jedoch mehr über das freie Solospiel erfahren will, ist der "Djembe-Solo-Workshop" von Stephan Rigert ein sehr empfehlenswertes Angebot. Stephan ist Musiker mit weitem Horizont und holt jeden Kursteilnehmer dort ab, wo er/sie grad steht um ihn/sie dann ein gutes Stück weiter zu bringen. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr sinnvoll wäre, Stephan auch mal nach Holland einzuladen.
Nachtrag: Ich bin jetzt schon wieder eine Woche zu Hause und merke jetzt eigentlich erst was der Workshop bewirkt hat. Ich habe echt den Eindruck, dass sich was in meiner Technik (sprich Sound) verändert hat. Die Übungen im Buch „leben“ jetzt wirklich für mich. Ich bin noch niemals nach einem Workshop mit so viel Lust zu üben nach Hause gekommen. Es macht mir wirklich Spaß die einfachen Phrasen auf den verschiedenen Positionen zu spielen und ich kann das alles alleine mit der CD machen!
Carolien van der Houwen DE-Grafenau (Kreativ-Trainerin & Trommlerin)
Mehr kann man in einem Soloworkshop nicht bieten: systematisch werden die verschiedenen Versatzstücke für das Solospiel und ihre möglichen Positionen zum Beat vermittelt und vor allem immer wieder geübt, Phrasierungen beispielhaft gezeigt und selbst das Solospiel als Begleitung zum Tanz einer tollen Tänzerin kann erprobt werden. Stephan Rigert hat nicht nur ein stimmiges Konzept für den Soloworkshop, er setzt es auch kompetent um. Man bekommt seine eigenen Stärken und Schwächen stets sachlich und doch freundlich und respektvoll vor Augen und Ohren geführt. Hier ist ein guter Musiker und Pädagoge am Werk, der seine Kunst offen legt und gern weitergibt. Der Kurs war ein echter Gewinn für mich und ich werde gern wiederkommen! Danke Stephan.
J. W. DE-Hamburg
Der Workshop war Spitze! Ich habe bisher noch keine Veranstaltung erlebt, die so gut geplant und so viel "Spaß" gemacht hat!
D.M. DE-Düsseldorf
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich noch einmal für den hervorragenden Workshop bedanken. Inhalte, Motivation und Unterrichtsgestaltung waren perfekt. Auch die einzigartige Umgebung machten diese Woche zu etwas ganz besonderem. Einziger Wehrmutstropfen waren die zwei Kilo mehr auf der Waage. Das Essen war einfach zu lecker! An dieser Stelle liebe Grüße an Franziska! Sobald wir die vielen Ideen abgearbeitet haben und umsetzen können möchten wir gerne einen Advanced Kurs bei Dir mitmachen. Also halte uns bitte auf dem laufenden. Schöne Grüße.
R.K. DE-Düsseldorf
Ich habe von dieser Woche neue Vorstellungen von Soundqualitäten mit nach hause genommen. Mein Spiel hat sich dadurch bereits zu ändern begonnen, auch wenn es natürlich lange dauern wird, bis sich die verfeinerte Spiel-/Schlagtechnik wirklich gesetzt hat (das wird wohl nie fertig sein...). Für mich war super, einzelne Bausteine, die du in Solis einsetzst, einzuüben und zu lernen, wie diese dann als Variationen und in beliebiger Kombination und Taktposition verwendet werden können (auch hier: das kennenlernen ist das Eine, das freie Verfügen darüber etwas völlig Anderes). Für mich total neu war das Doundoum-Spiel: Das machte mir riesig Freude, es bringt mir für herz und Ohr eine eigene Dimension in die Musik. ebenso die Phrasierung, die mir noch sehr fremd ist, aber mir endlich den unterschied zwischen dem Feeling der Könner und unserer (geraden) Spielwiese erklärte. das Solieren zur Tänzerin war dann nochmals etwas absolut eigenes, für mich fast zu viel, weil es einfach nochmals ganz andere Themen mit sich bringt; da bräuchte ich wohl alleine dafür eine ganze Woche, um besser reinzukommen (natürlich auch hier: nein, eine Woche genügt nicht, also einfach Geduld und dranbleiben). Und natürlich, und da muss ich weiterhin darauf bestehen: diese Woche war einfach Ferien, vom Haus mit Umgebung bis zum bekocht werden... Ich werde diesen Workshop sicher weiter empfehlen und würde gerne an einem "Advanced"-Kurs teilnehmen. Merci für deine kompetente, einfühlsame und gnadenlose Führung.
P.A. DE-Dortmund
Stephan Rigert versteht es ausgezeichnet, seinen Kursteilnehmern afrikanisches Trommeln und seine typischen Eigenheiten vor einem europäischen, musikalischen Hintergrund beizubringen, was meinem Musikverständnis sehr entgegenkommt!
R.K. CH-Zürich
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