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Presse




SCHULE konkret

AUSGABE 5 / 2008





Redaktioneller Beitrag von Stephan Rigert zum Thema " Im Fluss ", Trommeln in der Gruppe. Im Heft ist der Beitrag mit zahlreichen Abbildungen auf den Seiten 38 - 41 zu finden.

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STICKS

AUSGABE 04 / 2008


Interview von Thom Schäfer


Das Interview mit Stephan Rigert wurde im November 2007 anlässlich des "Different Moods" Konzerts in Bonn aufgezeichnet. Im Heft ist es auf den Seiten 40-42 mit zahlreichen Abbildungen zu finden.

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DRUMS & PERCUSSION

AUSGABE 11 / 2006


Interview von Ingo Baron


Das Interview mit Stephan Rigert wurde im November 2005 anlässlich des "Different Moods" Konzerts in Bonn aufgezeichnet. Im Heft ist es auf den Seiten 44-59 mit zahlreichen Abbildungen zu finden.

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DIFFERENT MOODS TOUR 2005

PRESSEREAKTIONEN


Mit Different Moods lassen neun Musiker aus fünf Ländern Welt-Musik auf einer neuen Ebene erleben und hinterlassen ein total begeistertes Publikum! Mit der Einladung Stephan Rigerts beweist der Verein Jazz in Dübendorf das Gespür für einmaliges! Der Auftakt ist besinnlich; von Cello und Gitarre begleitet, singt die junge Inderin Pritha Roy mit glockenheller Stimme in Englisch. Unverkennbar schwingt ein Hauch von Indien mit! Dann ein Feuerwerk voller Kraft. Der Cellist Daniel Pezzotti weiss was sein Instrument zu bieten hat! Und als wär’s schon das letzte und nicht erst das zweite Stücke, brandeten Applaus, Rufe und Pfeifkonzert aus dem überwältigten Publikum. Es sollte so bleiben, denn ein Höhepunkt jagte den nächsten! Trotz lauter Höhepunkten ist der beeindruckende Disput zwischen Cello und Tablas besonders zu erwähnen, genauso wie die Perkussion pur mit allen Soundeffekts, wo Rigert, Mishra und Ribeiro vereint jeden vom Hocker holen. Ohne Zugaben gab es kein wegkommen und das Publikum hatte auch nach mehr als zwei Stunden noch nicht genug und klatschte weiter…
S.C.R. "Zürcher Oberländer" November 2005

Das Zusammentreffen und Sich-Durchdringen von indischen Gesangs-Motiven sowie hoch entwickelter indischer Instrumentalkunst und heissen südamerikanischen Rhythmen oder Flamenco-Passagen und eben auch sanglich-schönen europäischen Cello-Klängen – diese Art von Weltmusik gefiel dem Publikum ganz ausnehmend!
B.K.W. "Generalanzeiger Bonn" November 2005

Different Moods als geglückte musikalische Völkerverständigung. Im Alten Kino wurde vor begeistertem Publikum ein Programm geboten, das als musikalischer Kulturaustausch in unbekannte Klangwelten führte und neun Interpreten mit ihren Instrumenten aus verschiedenen Kulturen zu einem Orchester vereinigte. Um es gleich vorweg zu nehmen, Rigert hat nicht zuviel versprochen, wenn er eine faszinierende, sinnliche und spannende Reise in neue Klangwelten zwischen verschiedenen Kulturen ankündigte! Die neun Interpreten gehören samt und sonders zur musikalischen Spitzenklasse ihrer jeweiligen Herkunftsländer. Und das Erstaunlichste: Trotz der verschiedensten musikalischen Idealen und Ausrichtungen entsteht dabei ein Klangbild wie aus einem Guss!
H.H. "Sarganserländer" November 2005




BETWEEN TOUR 2001

PRESSEREAKTIONEN


Ils étaient sept, hier à Berne, à répéter dans une rotonde. Sept à jeter chacun dans une potion en ébullition l‚essentiel de leur culture. «Between» est un projet du percussionniste Stephan Rigert. Une réunion transcontinentale qui pourrait ne ressembler à rien comme la majorité des rencontres musicales entre les traditions et qui pourtant rassemble tout. Premier concert d‚une tournée européenne: ce soir au «Chat Noir» de Carouge. D‚un côté Anindo Catterjee, frôleur de tabla indien, génie du regard partagé, et Rupak Kulkarni, jeune souffleur de bambou, flûtiste hindoustani qui semble mener conversation lorsqu‚il empoigne son instrument. De l‚autre, Adama Dramé, djembé burkinabé, qui pince ses lèvres lorsqu‚il touche à l‚acme percussive, et lassana Diabaté enchanteur de balafon malien, le meilleur de ca génération. Et il y a aussi Leon Duncan, bassiste jamaïcain qui respire dans le tempo, Marc Liebeskind, astucieux guitariste genevois. Le combo existe depuis trois jours et il suffit de trois coups du batteur pour que l‚ensemble saisisse. Le gageur parait grande de marier sur une même scène des musiciens d‚Inde et d‚Afrique subsaharienne. Leurs traditions musicales se savent parmi les plus importantes de l‚histoire, mais sont aussi lovées aux antipodes l‚une de l‚autre. Mais entre le djembé, peau de terre, et le tabla, peau d‚éther, la relation s‚impose. Adama Dramé provoque, de son grand fut, les tambours métalliques de Chatterjee. Dialogues d‚intuition. Le Bernoise Stephan Rigert, créateur de fusion depuis plusieurs années, ne s‚est pas content de jeter là quelques belles intentions. Il a composé un répertoire dévolu a cette formation. Une moisson de thèmes ou les timbres se marient, ou les usages de l‚improvisation se confrontent. Il faux voir l‚articulation fleuve de Lassana Diabaté succéder au phrasé rompu de Marc Liebeskind. Il faux entendre combien ce septette tente de transcender la séduction de la différence. Sept musicalités, plutôt que sept enracines.
A.R. "Le Temps" Oktober 2001

Das aktuelle Bühnenprojekt, "Between", des Berner Perkussionisten Stephan Rigert bietet eine Plattform für musikalische Begegnungen von Musikern aus Afrika und Europa. Schlagzeug, Tabla, Djembe: Begnügen sich westeuropäische Metren mit einem regelmässigen Beat, so basieren indische Rhythmen auf mathematisch komplexeren Formeln. Und in Westafrika wird der rhythmische Puls oft derart umspielt, dass er fast nur noch virtuell präsent ist. Setzt man Musiker aus diesen drei Traditionen auf eine Bühne, ist die gefahr gross, dass sie aufgrund ihrer Distanz beim kleinsten gemeinsamen Nenner stehen bleiben oder aneinander vorbeispielen. Nicht so beim Begegnungsprojekt "Between", wie der Auftritt von Rigert‚s Ensemble im alten Spital Solothurn aufzeigte. Mit Anindo Chatterjee (Tabla) und Rupak Kulkarni (Bambusflöte) aus Indien, Adama Dramé (Djembe) und Lassana Diabaté (Balafon) aus Burkina Faso und Mali, sowie Marc Liebeskind (Gitarre, Komposition) und Leon Duncan (Bass), ist es dem Perkussionisten Stephan Rigert gelungen, ein Ensemble musikalisch dialogfähiger Virtuosen zusammenzustellen. Gerade mal vier Tage Zeit hatten die Musiker zum Proben. Doch auf der Bühne wird nicht geübt: Die Sets sitzen. Was darüber hinausgeht, entsteht in spontaner Koordination: Wie beispielsweise Dramé per Mimik Einsätze verteilt und seinen Kollegen Anerkennung zollt, ist eine Augenweide. Einen weiten musikalischen Weg innerhalb des Projekts musste Lassana Diabaté zurücklegen: Sein afrikanisches Xylophon entspricht nicht mehr den "sprechenden Hölzern" mit den für europäische Ohren schrägen Tonleitern, auf denen die Griots ihre Geschichten und Weisheiten weitergeben. Vielmehr spielt er ein chromatisches Instrument, auf dem er neben den traditionell rhythmisch-melodischen Mustern auch rasende Jazzläufe oder harmonische Fundamente für Liebeskinds Gitarrensoli spielt. Mit Duncans Bass-Akzenten und dem weiten Spektrum an Flötenklängen Kulkarnis erreicht die Formation einen kompakten oft von der Tabla getriebenen Groove, um kurz darauf Raum für dichte Soli zu bieten. So bildet Rigerts "Between" eine Plattform auch für eine Süd-Süd-Begegnung und zeigt für einen Monat auf europäischen Bühnen überzeugend, dass Globalisierung nicht notwendigerweise verwestlichung heisst. Dazu muss jedoch, wie Diabatés Beispiel zeigt, die Musik von ihrer soziokulturellen Funktion in der jeweiligen Heimatkultur emanzipieren. So kann sie sich öffnen für den Weg zum Dazwischen, in dem gemäss Rigert "alle Platz finden". Gerade weil keiner seine Tradition verleugnet, sondern sie mit Spielfreude und Achtung vor den anderen einbringt, ist das Resultat auch spannend und erfrischend.
D.H. "Solothurner Zeitung" Oktober 2001

Das Equipment, Trommeln, Flöten, Röhrenverstärker sowie weitere Instrumente, liegen unter dem Dach der Oberen Mühle verstreut. So als befände man sich in einem unaufgeräumten europäischen Wohnzimmer, in welchem der Afrikaner demnächst seinen indischen Gast zum Tee empfängt. Es wird eng, viele Zuhörer wollen sich auf die Begegnung mit anderen, fremden Kulturen einlassen. Stephan Rigert verliert bei seiner Begrüßung nicht viele Worte, sondern lässt sein als Kulturaustausch zu verstehendes Projekt "Between" sprechen. Zunächst Talerschwingen man riecht Emmentaler Kuhweiden förmlich. Dann schleichen sich sanfte Trommeln in die helvetischen Klänge. Jetzt wird es endgültig multikulturell: Indisches Flötenspiel vermischt sich mit afrikanischem Balafon und Elektro-Bass zieht einem ins Wechselbad verschiedener Musikkulturen. Das Stück heisst "Unter den Sternen„". Mal wähnt man sich in dünner Bergluft, sieht zu wie die Nacht am Firmament aufzieht, dann wiederum blickt man vor dem Beduinenzelt in den Lichterhimmel. Das Publikum lässt sich gerne mitziehen, schwebt und taucht ab in das für europäische Ohren manchmal exotisch tönende Zwischenspiel. Kulturaustausch-Projekten haftet oft der Stempel musikalischer Banalität mit Exotikfeeling an. Der Berner Perkussionist Stephan Rigert beweist mit seiner Auswahl an exzellenten Musikern hingegen Feinfühligkeit. Er ermöglicht so wirklich interkulturelle Begegnungen. Die professionelle Qualität der hervorragenden Instrumentalisten mischt sich mit reiner Freude am gemeinsamen Spiel. Sie gaben dem Publikum und sich selber die Chance, mit Respekt an Fremdem zu schnuppern. Die Begeisterung ob dem Gehörten kennt denn auch keine Grenzen. Musik, die vom ersten Ton weg die Zuhörer in ihren Bann zieht, schwungvoll, lustvoll und sinnlich.
M.A. "Glattaler" November 2001


DIFFERENT COLOURS TOUR 1998

PRESSEREAKTIONEN


Pulsierendes Afrika! Das Konzert von "Different Colours" ist beim Einsiedler Publikum auf große Begeisterung gestoßen... Was von den hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern in teilweise prachtvollen Gewändern dargeboten wurde, kam in geballter Ladung daher, ein kompakter, saft- und kraftvoller, teilweise archaischer Sound, der das Gegensätzliche zu einem Ganzen verband... Zu Beginn des Konzertes führte Stephan Rigert kurz in das Projekt ein: Man wurde auf die richtige Bahn geschickt und konnte sich einwickeln lassen von diesen mit großer Präzision gespielten Trommelrhythemen, zu denen die jüngere der beiden Sängerinnen in kurzen Episoden wild zu tanzen begann und dadurch das vom Regen noch etwas unterkühlte Publikum von den Stühlen riß. Dazwischen wurden traditionelle Gesänge und Flötenmelodien mit gutem Gespür mit Trompete, Saxophon, Synthesizer und E-Bass in Kommunikation gebracht... Fazit: Die Zusammenarbeit der elf "Talking-Drums" Musiker scheint unter einem guten Stern zu stehen, denn man spürt, daß sie sich trotz der verschiedenen Mentalitäten nicht fremd geblieben sind.
C.F. Einsiedeln März 1998

Bereits die neue TCB-CD "Different Colours" des Berner Perkussionisten und Projektleiters Stephan Rigert mit einem elfköpfigen Ensemble von afrikanischen Musikern, Sängerinnen und Tänzerinnen aus Mali, einem E-Bassisten aus Jamaica und bekannten Schweizer Modern-Jazz-Spielern, verblüfft durch ein erstaunliches Maß an spannenden Begegnungen. Live werden die prickelnden Verbindungen von pulsierenden Trommelrhythmen, traditionellen Gesängen und typisch westafrikanischer Flötenmelodik mit funkigen E-Bass-Grooves, sphärischen Synthisounds sowie jazzigen Solo-Fights noch stärker wirken...
J.A. "Züri Tip" März 1998

Keine billige Ethno-Fusion! Während draußen der Winter Rückkehr feierte, spielte im Kulturladen die Projektband "Different Colours" von Stephan Rigert eine heiße Mischung aus Jazz, afrikanischem Gesang und Perkussionsfeuerwerk... "Different Colours" spielt keine billige Multikulti-Melange für das Popregal der Weltmusik, sondern eine eingängige Musik, die gleichermaßen aus der afrikanischen, karibischen wie europäischen Musiktradition schöpfte... Gemeinsam respektieren die Musiker im ersten Moment die Grenzen zwischen den verschiedenen musikalischen Traditionen, nur um sie dann im gemeinsamen Spiel um so nachhaltiger zu ignorieren. Schließlich gehört zu einem gelungenen Kulturaustausch ein ständiges gleichberechtigtes Geben und Nehmen. Dem begeisterten Publikum wurde im éKulturladen„ ein schönes knapp zweistündiges Konzert geboten.
A.B. "Südkurier" DE-Konstanz März 1998


DIFFERENT COLOURS CD-VERÖFFENTLICHUNG 98

PRESSEREAKTIONEN


Perkussionist Stephan Rigert weiß um die Gefahren, die World-Music-Projekte in sich bergen: musikalische Banalität auf Kosten eines oft nur aufgesetzten Exotikfeelings, virtuoses Nebeneinander statt Erweiterung des (musikalischen) Horizonts. Nichts von alledem ist auf "Different Colours" zu hören, statt dessen eine exzellent aufeinander eingespielte Band mit Musiker/innen aus Mali und der Schweiz, die nach eigenen Aussagen keine "One big happy family" Gefühle vermitteln möchte. Man respektiert einander, stellt die jeweiligen Afro- oder Jazzerfahrungen in den Dienst des gemeinsamen Musikprojekts und schlußendlich profitieren alle davon, auch das Publikum. Die rhapsodischen Gesangspassagen der zwei Malischen Sängerinen gehen so nahtlos in funkige Bläsersätze oder Instrumentalsoli über, daß das Gefühl von Stil- oder Genremischung erst gar nicht entsteht.
"Jazz International" Österreich 1998

Stephan Rigert's Talking Drums "Different Colours Vol.2" The Swiss Alps meet the African jungle when renowned percussionist Stephan Rigert leads an Afro-fusion group of European jazz players and traditional musicians from Mali. Led by the soaring and soulful vocals of Oumou Kouyate, the music relies on upbeat African djembe rhythms and song structures while the jazz heads ride the sub-Saharan vibe and adapt their sound both creatively and enthusiastically. "Saramala" is hot like engine blocks and sweet like pop rocks. Rigert and his tribe take this Papa Mall classic and give it a straight up party flavour. The jazz horns and Afro-rhythms blend and bend, lending an almost Caribbean sound to this jam. Don't get too ire on the island sound though, or you just might flip when the track segues perfectly into a Jimmy Smith style keyboard workout before finishing up by chucking and jamming right back to where it started. Stephan Rigert's Talking Drums is all about Africa. Beat-poet and scholar Amiri Baraka claims that jazz is the least African of all the music of the African diasporas. Rigert and his band, however, are out to prove that there are plenty of the continents left in the jazz. Within a structure entirely based on Malian and Afro-pop song forms and instrumentation, they play straight up jazz and it works. The jazz fits perfectly and lends a complex but familiar sound to Different Colours Vol. II.
R.W. "Audiogalaxy.com"

Working with Malian vocalists, n‚goni and djembe players and european jazzmen, Swiss percussionist Rigert has created not a fusion but a collaboration. There are parallels with Peter Giger‚s 1996 Mozambican collaboration, but here the unexpected rhythms and harmonies of the African performers inspire the jazzmen to take a lot more chances. Breaking out of the European melodic mode, haunting parallels with Africa emerge.
G.A. "Soundbites" Südafrika 1998

Wenn Oumou Kouiate, Moriba Koita und andere Musiker der Pariser Afro-Szene loslegen, erklingen fröhlich terzlastige Roots-Themen, welche von den beteiligten Jazzmusikern Vorbereitet und nachinterpretiert werden. Mit präziser Perkussion, durch-arrangierten Bläsersätzen, und viel Raum für klare Soli überzeugt dieses Album. Hier finden für alle Musiker eine gelungene Begegnung statt, die nichts verwässert.
W.G. "Blue Rhythm" No.6 Deutschland 1998

Voilà un échange entre des musiciens (en majorité suisses et maliens), qui tient bien la route, probablement parce qu‚il intègre des artistes africains qui, en plus de la maîtrise de traditions de leur continent, sont, pour la plupart d‚entre eux, rompus aux musiques occidentales- notamment les excellents Tiacoh Sadia, Ali Wagué et Louis Cesar Ewande. Ainsi, alors que "Kassap" et "Deschepper" durent aller vers la culture africaine sans que leur partenaires accomplissent l‚équivalent du chemin inverse, l‚osmose, ici, s‚opère plus équitablement, et avec davantage de liberté. On perçoit, chez le leader, une certaine familiarité avec les rythmes africains. Outre la voix ample de la Malienne Oumou Kouyaté, le maître du ngoni Moriba Koita, apporte une couleur originale.
F.C. "Jazzman" Frankreich, April 1998


DIFFERENT COLOURS TOUR 1996

PRESSEREAKTIONEN


Elf Musiker schlugen am vergangenen Samstagabend ein randvolles Chrämerhus in ihren Bann. Stephan Rigert‚s "Talking Drums Projekt" DIFFERENT COLOURS überzeugte vom ersten bis zum letzten Ton. Der Brückenschlag zwischen den verschiedenen Kulturen gelang durchwegs was nicht selbstverständlich ist, sondern Harmonie unter den Musikern voraussetzt. Was als würziger und farbenfroher Cocktail angepriesen wurde, verdient vorallem ein Prädikat "Kompakt". Nahtlos wechselten sich beispielsweise die westlichen Bläser mit der afrikanischen Sängerin ab, ohne das dabei die eigenen musikalischen Wurzeln verleugnet werden. Da ist keine Anbiederung im Spiel, sonder Authentizität. Es werden nicht die Stile zu jenem Einheitsbre vermischt, der Fusions-Projekte gewöhnlich auszeichnet, sondern Musik auf jenes Niveau gehoben, auf dem die Verschiedenheit der Stile keine Rolle mehr spielt.
G.B. "Berner Rundschau" November 1996

Afrikanische Rhythmen, Gesang und Tanz im Spannungsfeld mit westlichen Musik-konzepten. Der Gastauftritt von Stephan Rigert‚s "Different Colours" im Adler-Saal überzeugte restlos. Es entstand eine Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich aufzeigte und vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde. Die originellen Arrangements ermöglichten eine spannende imaginäre Reise durch Europas und Afrikas Klangwelt. Das Konzert überzeugte musikalisch und konzeptionell.
D.H. "St.Galler Tagblatt" November 1996

Gegen 22 Uhr näherte sich der Abend seinem Höhepunkt, dem Auftritt des musikalischen Projekts "Different Colours". Dieses Ensemble um den Schweizer Perkussionisten Stephan Rigert besteht aus europäischen und afrikanischen Musikern, die es auf harmonische Art und Weise fertigbrachten, traditionelle afrikanische Rhythmen und Melodien mit Jazz- und Funk-Elementen zu kombinieren. Einmal steigerten sich die Trommeln und Rasseln in einem fulminanten Rhythmusteil, dann dominierten wieder die Melodieinstrumente, einmal vollführte der Flötist ein übermütiges Solo, dann folgten wieder Gesangsteile der beiden farbigen Sängerinnen. Insbesondere die Fähigkeit, viele verschiedenartige Einflüsse miteinander zu verbinden und ein sehr hörenswertes Ganzes hervorzubringen, ohne das die einzelnen Einflüsse dabei verlorengehen, zeichnet "Different Colours" aus. Kein Wunder also, daß schon kurz nach Konzertbeginn die Reihen der Zuhörer durch den Rhythmus in Bewegung gerieten„.
R.B. "Schaffhauser Nachrichten" November 1996


TALKING DRUMS TOUR 93

RÜCKMELDUNGEN VON VERANSTALTERN/INNEN


Das Projekt Talking Drums war für das Publikum und für uns als VeranstalterIn ein wunderbarer Genuß. Es hat meine Erwartungen, die ich aufgrund des Projekt-beschriebes hatte, weit übertroffen. Die Idee, die beiden Kulturen miteinander in Kommunikation zu bringen war in positivem Sinne während des ganzen Konzertes spürbar. Die schweizerische und afrikanische Musikmentalität wurde kreativ hörbar gemacht. Ein schwieriges Unterfangen, das oft ein Gefühl von Beklommenheit aufkommen läßt - hier die Europäer, dort die Afrikaner. Der "Talking Drums" Auftritt war ein Miteinander, das dennoch jedem einzelnen Musiker und der Tänzerin viel Freiraum bot. Die exzellenten Perkussionisten überzeugten in jeder Hinsicht.
M.N. "Kulturzentrum Kammgarn" Schaffhausen 1993

Wenn das Wort Kulturaustausch überhaupt brauchbar ist, dann kann es bei Talking Drums stehengelassen werden. Durch überraschende Arrangements und die geschickte Musikeraufstellung konnten binnen Sekunden imaginäre Nord-Süd-Reisen miterlebt werden. Für einmal konnte aber nicht von Nord-Süd-Gefälle gesprochen werden, für einmal ware weder die einen noch die anderen überlegen. Jeder lauschte auf den anderen, versuchte sich einzufühlen, sich musikalisch anzuschmiegen, um gemeinsam ein neues Ganzes hervorbringen zu können... Auf die Interpreten im Einzelnen muß an dieser Stelle gar nicht eingegangen werden. Sie alle - das konnte man sehen und hören - sind routinierte Profis, die mit Freude und Engagement musizieren. Beides konnten sie auch auf das Publikum übertragen, welches sich von der Vielfalt der Klangfarben bezaubern ließ.
M.C. "Kulturfabrik" Wetzikon 1993

Das Talking Drums Konzert im "KiFF" war ein voller Erfolg. Wir als Veranstalter und das zahlreich erschienene Publikum waren restlos begeistert von der ausgezeichneten Darbietung. Das Konzept der Gruppe ist spannend, originell und höchst aktuell. Jederzeit würden wir ein solches Kulturaustauschprojekt in unserem Programm wieder aufnehmen."
E.H. Kulturzentrum "KiFF" Aarau 1993